Goshin-Kan
Medien
Anmeldung
Gewalt auf der Strasse
Gewalt ist heute allgegenwärtig - ob in der Familie oder an der Arbeit, im Strassenverkehr, etc.
Wir wollen uns hier speziell mit der körperlichen Gewalt auf der Strasse beschäftigen.
Laut polizeilicher Kriminalstatistik 2009 stiegen in Freiburg die Körperverletzungsdelikte um 250 Fälle (+9,1%) und die Gewaltkriminalität um 109 Fälle (+11,9%), bezogen auf 2008, und sind damit auf einem absoluten Höchststand. Vergewaltigung und sexuelle Nötigung stiegen um 50%!! seit 2008. Hausfriedensbruch stieg um 39,4% in 2009.
Laut polizeilicher Kriminalstatisitik 2010 ist Freiburg immer noch die kriminellste Stadt in Baden-Würtemberg. Gerade in der Freiburger Altstadt kommt es immer wieder zu Gewaltdelikten in überproportionaler Höhe.

Die Polizei tut sicher ihr möglichstes um die Bürger zu schützen, auch wenn sie mit Stellenabbau zu kämpfen hat. Trotzdem wird die Polizei erst dann eingeschaltet, wenn es zu spät ist. Präventiv darf die Polizei nicht vorgehen. Somit ist jeder selbst Verantwortlich, kein OPFER zu werden.
De-Eskalation und Anti-Gewalt-Training gibt es heute an jeder Ecke. Sind wir jedoch ehrlich, müssen wir zugeben, dass wir erst dann deeskalieren müssen, wenn es denn schon eskaliert ist und wenn wir Anti-Gewalt Training machen müssen, gab es schon Gewalt.
Diese Programme mögen ja durchaus einen guten Willen besitzen, verfehlen jedoch den Sinn - nämlich den, von vorneherein gewaltfrei zu leben, bzw. gewaltfrei leben zu können.
Gewalt muss man da packen, wo Gewalt entsteht.
Menschenansammlungen meiden, dunkle Ecken meiden, ständige Aufmerksamkeit, Bewusstsein über seine eigene momentane Umgebung entwickeln, etc..
Beherzigt man dieses, hat man schon zu 50% alles dafür getan, kein Opfer zu werden. Sicheres und ehrbares Auftreten, sowie tägliches Training sind die anderen 50%. Wenn es keine Opfer gibt, gibt es auch keine Schläger mehr.
Dies zu lernen dauert seine Zeit, langfristig gesehen kann man jedoch sicher sein, kein Opfer von Gewalttätern zu werden.