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Okinawa-Kempo-Karate
Okinawa-Karate bezeichnet die Ursprünge des Karate auf Okinawa, wo es entstanden ist. Durch Handelsbeziehungen mit China kam das Quan-Fa (heute KungFu oder WuShu) nach Okinawa. Dort wurde das QuanFa den Gegebenheiten angepasst und in ein bestehendes System, dem so genannten Te, integriert. Dieses System, Tode genannt, wurde dann zu Kempo (der japanische/okinawanische Begriff für Quan-Fa und danach zu Karate. So gelangte das Karate (China-Hand) nach Japan, wo es einer breiten Masse zugänglich gemacht wurde und wo das Schriftzeichen für China in das Schriftzeichen für Leer umgewandelt wurde, was an der Abneigung der Japaner gegenüber den Chinesen gelegen hat.
Somit entstand das heute bekannte Karate.
Da Karate heute meist sehr sportlich ausgerichtet ist und der Wettkampf im Vordergrund steht, nicht mehr die Verteidigung gegen überlegene Angreifer, wollen wir uns auf die „alten“ Werte zurück besinnen und Karate in seiner ursprünglichen Form lehren.
Der Sinn und Zweck einer jeden Kampfkunst ist es, Verteidigung und Angriffe zu lernen, um im Leben bestehen zu können. Dies wird heute oft vernachlässigt, denn im Kampf ums Überleben gibt es keinen Kampfrichter und keine Punkte.
Kempo ist ein Überbegriff für alle Kampfkünste und so wird der Begriff bei uns auch behandelt. Wir wollen uns nicht auf einen bestimmten Stil festlegen. Jeder Mensch ist anders, bzw. hat andere Voraussetzungen, sowohl körperlich, als auch geistig. Es kann in den Kampfkünsten kein Idealbild geben. Das Idealbild schafft sich jeder selbst und so trainieren wir auch. Im heutigen Karate z.B. muss ein 120 Kg schwerer Mann eine Kata Enpi, welche leicht und unbeschwert ausgeführt wird, laufen. Wo ist da der Sinn der Kampfkunst ?
Aufgrund seiner körperlichen Voraussetzungen kann er das nicht so wie gefordert und der 70 Kg Mann wird diese Kata immer besser laufen.
Speziell im Kempo ist es wichtig, die eigenen Vorraussetzungen zu fördern und zu schulen.
Dies geschieht speziell durch die taoistische Elementen-Lehre.